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Sonntag, 08. September bis Samstag, 14. September 2019

mit dem Velo auf romantischen Strassen von Würzburg nach Augsburg

Mit dem Velo / E-Bike auf ‘Romantischen Strassen’ durch Deutschlands Süden von Würzburg nach Augsburg mit Tourenführer Josef Schmid.

Augsburg Markt Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen
Augsburg Markt Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Augsburg Markt

Velogruppe Mit ReiseCar Und Veloanhaenger Bei Mittagshalt - Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Velogruppe mit ReiseCar und Veloanhaenger bei Mittagshalt - Veloreise mit Josef Schmid und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Rothenburg Ob Der Tauber Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Rothenburg ob der Tauber

Velogruppe An Flusslauf Auf Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Velogruppe an Flusslauf auf Veloreise

Würzburg Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Würzburg

Fahrradgruppe Auf Veloreise Mit Josef Schmid Und Galliker Ballwil AG, CarReisen

Fahrradgruppe auf Veloreise mit Josef Schmid

Auf ‘Romantischen Strassen’ durch Deutschlands Süden

Landschaft und Kultur machen diese Tour entlang von Main, Tauber, Wörnitz und Lech einzigartig. Wir starten
in Würzburg, wo uns neben dem Schloss auch die schöne Altstadt imponiert. Im lieblichen Taubertal passieren
wir traumhafte Städte wie Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim, Weikersheim und Röttingen. Besonders
eindrücklich ist Rothenburg ob der Tauber, das Ziel unserer zweiten Etappe.
Über Feuchtwangen und Dinkelsbühl fahren wir ins „Nördlinger Ries“. Vom Kirchturm in Nördlingen erkennen
wir den riesigen Krater eines urzeitlichen Meteoreinschlages. Bei Harburg erreichen wir die Wörnitz. Entlang
ihrer Mäander radeln wir nach Donauwörth. Hier beginnt das von Klöstern durchwirkte Lechtal, das uns zum
Ziel unserer Reise führt. Die Fuggerstadt Augsburg ist ein letzter grosser Höhepunkt.

Ihr Velo-Reiseleiter und Organisator: Josef Schmid, Meggen

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an den Organisator:
Josef Schmid
Schönblickhöhe 6
6045 Meggen
079 287 94 75
j.g.schmid@bluewin.ch

Tages-Programme

Anfahrt nach Würzburg und Stadtbesichtigung
Sonntag, 8. September

Die Anfahrt
Sie dauert rund fünf Stunden. Wir verlassen Luzern um 9 Uhr und unterbrechen unsere Fahrt nach drei Stunden für ein gemütliches Mittagessen. Anschliessend fahren wir weiter und treffen gegen 16 Uhr in Würzburg ein.

Die Stadt
Würzburg ist mit 135’000 Einwohnern die fünftgrösste Stadt Bayerns. Sie ist für ihre Gebäude des Barock und Rokoko und ihr Schloss aus dem 18. Jahrhundert mit seinen prächtigen Räumen, einem reich verzierten Treppenhaus und einem großen Fresko des venezianischen Künstlers Tiepolo bekannt.
Am Ende des 2. Weltkrieges wurde Würzburg bei einem Bombenangriff schwer zerstört. Doch wie Phönix aus der Asche erstand die Stadt neu und konnte dank dem Fleiss ihrer Bürgerinnen und Bürger viel Schönes aus früherer Zeit retten.
Mit seinen Weinstuben und Weinkellern und mit dem charakteristischen Bocksbeutel (Weinflasche in Form eines Ellipsoids) ist Würzburg das Herz der Weinregion Franken. Drei Hochschulen beherbergen fast 30’000 Studierende, die das Stadtbild beleben und verjüngen.

Die Führung
Nach dem Bezug unserer Hotelzimmer lernen wir auf einer Stadtführung die schönsten Plätze und Gebäude der Altstadt und die spannendsten Episoden aus der Stadtgeschichte kennen. Die Führung dauert ca. 1.5 Stunden. Anschliessend bleibt Zeit für ein gemütliches Nachtessen.

Von Würzburg nach Bad Mergentheim
Montag, 9. September

Wir verlassen das Main-Tal gleich zu Beginn und gelangen über eine Höhe und durch mehrere Dörfer ins liebliche Taubertal. Das erste Etappenziel liegt am gleichnamigen Radweg, der hier identisch ist mit der «Romantischen Strasse».
Über die alte Mainbrücke verlassen wir Würzburg. Wir bleiben nur noch kurz am Main und fahren – bei schöner Aussicht ins Tal – nach Höchberg hinauf. Es folgen stattliche Dörfer wie Eisingen, Waldbrunn und Altertheim. Unterwegs begegnen wir mehreren Mühlen, die noch in Betrieb sind.
Von Werbach im Taubertal bis Tauberbischofsheim, wo wir Mittagsrast halten, sind es noch 7 Kilometer. Die Stadt ist eine Augenweide: Mittelalterliche und barocke Häuser reihen sich um das neugotische Rathaus. Einzelne Gebäude wie die „Stern-Apotheke“ oder die „Alte Post“ ragen besonders heraus.
Richtung Süden erwarten uns weitere sehenswerte Städte. In der Ferne kommt Bad Mergentheim in Sicht. Die Stadt steht ganz im Zeichen der Deutschsritter. Wohngebäude der Beamten dieser Zeit schmücken die Strassenzüge. Die «Alte Apotheke» gehört zu den ältesten ganz Deutschlands.

Tourencharakter
Gleich am Anfang sind einige Höhenmeter zu überwinden. Ins Taubertal geht es leicht bergab. Entlang der Tauber ist die Steigung kaum spürbar. Die Länge der heutigen Etappe beträgt 60 km.

Von Bad Mergentheimm nach Rothenburg ob der Tauber
Dienstag, 10. September

Heute erwartet uns landschaftlich erneut eine sehr schöne Fahrt entlang der Tauber. Unser Ziel ist ein Kleinod unter den deutschen Städten: Rothenburg ob der Tauber.

Wir fahren im Tal weiter nach Süden und erreichen bald Igersheim. Kurz danach beginnen die Rebberge von Markelsheim. Hier wird auf 100 ha an den steilen Südhängen Wein angebaut. In Weikersheim befindet sich der Stammsitz der Grafen von Hohenlohe. Vom Marktplatz aus kann man das schöne Stadtbild aus Kirche, Rathaus, Schloss und den umliegenden Fachwerkhäusern bewundern.
Im engen Tal fahren wir durch die Weinberge nach Röttingen mit dem schönen, von Fachwerkhäusern umrahmten Marktplatz. Hinter Bieberehren mäandert die Tauber zwischen alten Bäumen. Hier möchte man am Liebsten anhalten und die Landschaft geniessen – bestens geeignet für die Mittagsrast.
Auf der zweiten Tageshälfte erwarten uns nochmals rund 30 km. Zuerst fahren wir durch Creglingen mit seinem schönen Stadtkern, haben dann einige kleine Hügel zu bewältigen und geniessen bald den Ausblick auf die Weinberge von Tauberzell. Bis Rothenburg sind es jetzt nur noch gut 10 Kilometer.

Tourencharakter
Nebst vorwiegend flachen Abschnitten erwarten uns auch einige Steigungen. Auf unserer heutigen Etappenlänge legen wir 54 km zurück.

Von Rothenburg ob der Tauber nach Dinkelsbühl
Mittwoch, 11. September

Zum Start erklimmen wir die Frankenhöhe und erreichen Schillingsfürst mit seinem schönen Schloss. Über Dombühl gelangen wir nach Feuchtwangen, dem Geburtsort von Walther von der Vogelweide. Weiter geht’s durch das naturbelassene Wörnitztal in die historische Stadt Dinkelsbühl.

Der Radweg verlässt Rothenburg entlang der Strasse nach Gebsattel und weiter nach Rödersdorf. Im Wald geht’s hinauf zur Frankenhöhe, danach auf der Ebene weiter Richtung Faulenberg. Zunächst leicht abwärts, dann bergauf, gelangen wir auf ein Hochplateau mit Viehweiden. Von hier aus sieht man ins Quellgebiet der Tauber und ins Wörnitztal. Bald erreichen wir Schillingsfürst, wo wir unsere Fahrt für einen Kaffee und die Stadtbesichtigung unterbrechen.
Über Dombühl und Archshofen erreichen wir nach einigen kurzen Steigungen Feuchtwangen. Neben der Stiftskirche beeindruckt der Marktplatz im Zentrum der Altstadt. Hier machen wir eine ausgiebige Mittagsrast, denn der zweite Teil unserer Etappe ist nicht mehr lang.
Nach Feuchtwangen verlaufen «Romantische Strasse» und «Karpfenradweg» identisch. Teiche mit schön beschilderten Schautafeln erklären das Leben dieser Fische. Über eine Anhöhe gelangen wir ins Wörnitztal. Noch zwei Dörfer, und schon sind wir in Dinkelsbühl. Die Stadt besitzt eine lange, stolze Geschichte und präsentiert sich, als sei die Zeit im Mittelalter stehengeblieben.

Tourencharakter
Auch die heutige Etappe hält die eine oder andere Steigung bereit, die aber mit dem E-Bike problemlos zu bewältigen ist. Die Fahrdistanz ist heute etwas kürzer und beträgt lediglich 46 km.

Von Dinkelsbühl nach Donauwörth
Donnerstag, 12. September

Auf abwechslungsreichen Wegen durch viel Natur fahren wir zum Nördlinger Ries. Es entstand vor Urzeiten durch einen Meteoriteneinschlag. Nördlingen mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und das Schloss Harburg sind weitere Highlights der heutigen Etappe, die uns an die Donau führt.

Wir verlassen Dinkelsbühl und folgen der Wörnitz bis Mönchsroth. Durch Feld und Wald, vorbei an Fischteichen und Bauernhöfen, erreichen wir das Kloster Maihingen, welches auch ein Bauernmuseum beherbergt. Nach einer Steigung erreichen wir den Krater des Nördlinger Ries. Sein Durchmesser beträgt 25 km. In der Fläche passieren wir Birkhausen, Wallerstein und Baldingen.
In Nördlingen machen wir Mittagsrast. Als Verkehrsknoten entwickelte sich die Stadt rasch und wurde im 13. Jahrhundert freie Reichsstadt. Noch heute sind fünf Stadttore und ein Grossteil der historischen Innenstadt erhalten.
Über Reimlingen und Balgheim erreichen wir Schloss Harburg. Die grösste Burg Deutschlands wurde von den Staufern erbaut und im 16. Jahrhundert zu einem Schloss umgebaut. Die Barockisierung fand im 18. Jahrhundert statt. Auch der Marktplatz und die steinerne Brücke über die Wörnitz sind hier sehenswert.
Donauwörth ist nicht mehr fern. Nach Ebermergen und Wörnitzsstein fliesst die Wörnitz in die Donau, wir sind da. In der Altstadt bestaunen wir die Reichsgasse und ihre traumhaft renovierten Fassaden.

Tourencharakter
Auf der längsten Etappe wechseln flache, ansteigende und abfallende Wege in stetiger Regelmässigkeit. Landschaftlich sticht vor allem das Nördlinger Ries heraus. Die Etappenlänge beträgt 70 km.

Von Donauwörth nach Augsburg
Freitag, 13. September

Heute können wir’s eher gemütlich nehmen, denn die letzte Etappe ist nicht allzu lang, und es erwarten uns auch keine nennenswerten Steigungen mehr. Dennoch ist die Fahrt abwechslungsreich und führt uns durch das weite Tal der Schmutter. Höhepunkt ist das Ziel – die Fuggerstadt Augsburg.

Von Donauwörth fahren wir südwärts durch weite Felder nach Auchesheim und Mertingen. Hier endete einst die Via Claudia Augusta der Römer. Diese Gegend wurde vom 30-jährige Krieg schwer heimgesucht, weshalb historische Orte eher selten sind. Dennoch gibt es sie, z.B. das Kloster Holzen kurz vor Nordendorf mit
seiner Kirche St. Johannes in reichem Barock.
Weiter dem Tal der Schmutter folgend, erreichen wir Kühlenthal und Markt mit dem schönen Bergfried: Zeit fürs Picknick, bei dem wir uns verweilen können. Augsburg ist nahe und Steigungen erwarten uns keine mehr.
Nach dem Picknick fahren wir über Biberbach nach Langweid. Hier überqueren wir den Lech und gelangen zum Weiler St. Stephan. Jetzt führt uns der Radweg direkt an den Stadtrand von Augsburg, wo wir unsere Velos zum letzten Mal in den Begleitbus verladen und uns zu unserem Hotel chauffieren lassen.

Tourencharakter
Gemütlich radeln wir ohne nennenswerte Steigungen durch Wiesen und Äcker. Nichts lenkt uns ab und es bleibt uns Zeit, die Eindrücke unserer Reise nochmals Revue passieren zu lassen. Die Etappenlänge beträgt 51 km.

Stadtbesichtigung Augsburg (Vormittag) und Rückfahrt in die Schweiz (Nachmittag)
Samstag, 14. September

Augsburg – die Fuggerstadt am Lech
Seit der Gründung durch Kaiser Augustus vor über 2000 Jahren ist Augsburg ein Schnittpunkt wichtigster Verkehrswege Europas. Dieser Lage verdankt es schon im Mittelalter seine große Bedeutung. Im 13. Jahrhundert werden die Bürger reichsunmittelbar. Die reichen Fugger und die seefahrenden Welser erheben Augsburg zur Weltstadt, zur Stadt der Kaiser und Reichstage, zum Schaffensort berühmter Maler, Bildhauer und Musiker. Unzählige Sehenswürdigkeiten und historische Gebäude sind Zeugen dieser Entwicklung.
Vergangene Blüte und regsame Gegenwart vereinen sich in wenigen deutschen Grossstädten zu einer derart architektonischen Harmonie wie in Augsburg. In 2000 Jahren entstand ein Stadtbild, an welchem alle grossen Epochen Anteil haben. Grosszügige Strassenzüge, monumentale Brunnen und repräsentative öffentliche Bauten zeugen vom globalen Denken und Planen der Augsburger.
Ein kultureller Höhepunkt war die Renaissance. Augsburg wurde ein Zentrum der Architektur, Musik und Malerei. Mozarts Ahnen lebten jahrhundertelang in Augsburg und Umgebung. Konzerte in prächtigen Sälen, Opern unter freiem Himmel, Kunstausstellungen, Museen und Kirchen sind heute ebenso Ziel der Touristen wie die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Augsburgs, die Fuggerei.
Augsburg ist die drittgrößte Stadt Bayerns, Sitz der Regierung von Schwaben, Universitätsstadt und Wirtschaftsstandort international angesehener Firmen.

Nachmittag: Rückfahrt in die Schweiz
Nach der Stadtbesichtigung stehen rund 2 Stunden Zeit zur freien Verfügung. Gegen 13.30 Uhr fahren wir los und  erreichen Luzern – mit einer Pause nach Hälfte der Strecke – gegen 18.30 Uhr. Die Teilnehmenden werden gemäss dem Abhol-/Rückfahrplan, der am Info-Treffen festgelegt wird, nach Hause gebracht.

Preis: 7 Tage ab CHF 1'700.-

Unsere Leistungen

  • Carfahrt mit komfortablem Galliker-Reisebus
  • Übernachtung in gutem Mittelklasse-Hotel
  • Gepäcktransport zu/ab Hotel
  • Transport des eigenen Velo/E-Bike

PDF Download

Laden Sie hier das Detail-Programm als PDF herunter

Einsteigeorte und -Zeiten

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